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Attributierte modulare Petrinetze

 

PACE bzw. die halbgraphische Modellierungssprache MSL basieren auf attributierten erweiterten Petrinetzen. Um ein solches Netz zu erstellen, werden die Elemente direkt mit der Maus selektiert, positioniert und verbunden.

Neben den klassischen Elementen von Petri-Netzen bietet PACE zwei weitere Elemente: Modul und Kanal. Module ermöglichen den Aufbau von hierarchischen Modellen und damit die Abbildung der realen Struktur von Objekten in das Modell. Sie ermöglichen auch die Erstellung von wiederverwendbaren Teilnetzen und damit den Aufbau von Anwendungsbibliotheken. Kanäle fassen mehrfache Verbindungen zwischen Modulen zusammen.

In einem Petrinetz wandern eine wählbare Anzahl von Token asynchron und parallel über Transitionen von Stelle zu Stelle. Die Token entsprechen dabei in der Simulation etwa einem Kundenauftrag oder einem gerade in der Fertigung befindlichen Werkstück. Die Attribute enthalten die detaillierten Informationen über den Auftrag oder das Werkstück wie Seriennummer, Bestell- und gewünschtes Lieferdatum, Kosten, Ausmaße oder Farbe. Im Animationsmodus kann dabei direkt am Bildschirm beobachtet werden wie sich die Token bzw. Aufträge im laufenden Prozess bewegen und ändern.

  • Petrinetze mit attributierten Knoten und Konnektoren
     
  • Modulare Netze zur übersichtlichen Gliederung
     
  • Smalltalk Erweiterungen
     
  • Graphische Ein/Ausgabe
     
  • Frei programmierbare Schnittstellen zu anderen Programmen
     
  • Umfangreiche Bibliotheken für Statistik, Optimierung und Fuzzy-Logik