| IBE-PACE > English > IBE > Pressemitteilungen > 2005-01-11 | ||
'Try-and-Error'-Verfahren bei Prozess-Szenarien
haben ausgedient
|
||
Glonn, 11. Januar 2005 Überall dort, wo regelmäßige Prozesse die Herstellung von Gütern bedeuten, wurden bisher immense Summen durch fehlerhafte oder unwirtschaftliche Ablaufszenarien verschwendet. Die bekannten klassischen Methoden, auf denen zahlreiche Spezifikationssysteme (CASE-Tools) basieren, reichen für heutige Maßstäbe bei Geschäfts- und Fertigungsprozessen nicht mehr aus. Bisher praktizierte Vorgehensweisen, nach der in einer Konzept- oder Definitionsstudie auch Angaben über das dynamische Verhalten der technischen oder kommerziellen Systeme zwar enthalten sein können, aber nicht weiter verarbeitet werden, führten in der Wirtschaft bis heute zu enormen Folgekosten. Der Spezialist für Prozessoptimierung 'IBE' aus dem bayrischen Glonn revolutioniert diese Anwendungen nun mit seinem High-Tech-Simulationstool 'PACE'. Darstellung sämtlicher Produktionsvorgänge im Unternehmen Mit PACE-Modellen hat der Unternehmer die Möglichkeit, jegliches Szenario bereits vor einem echten Produktionslauf als Prozess-Simulation durchzuspielen und etwaige Verbesserungen und Kosten sparende Maßnahmen zu erkennen und zu implementieren. Anhand von Animationen kann jegliche Veränderung des Produktionsablaufs sofort vorgenommen werden und seine Auswirkung numerisch oder grafisch dargestellt werden. Das Tool unterstützt so bei der Planung und Modellierung komplexester Prozess-Szenarien. Mögliche Konfliktsituationen, die zu einem Fehlverhalten oder Unproduktivität führen könnten, werden damit weitgehend schon während der Konzeption erkannt und vermieden. PACE-Simulationsmodelle eröffnen die Möglichkeit, Vorgänge in Firmen - ob technischer oder kommerzieller Natur - nachvollziehbar darzustellen. Dadurch ergibt sich ein gewaltiger Nutzen und Mehrwert, denn bei der Modellierung werden unter anderem problematische und fehlende organisatorische Zusammenhänge offenbart. Diese würden in einem 'echten' Produktions- oder Geschäftsprozess-Durchlauf erhebliche Kosten nach sich ziehen, weil sie die Produktivität und Effektivität hemmen und mit zusätzlichen Ressourcen beseitigt werden müssen. Einfache Bedienung trotz komplexer Funktionsvielfalt Dr.-Ing. Bernd Eichenauer, Geschäftsführer der IBE Simulation Engineering GmbH, sieht für jede produzierende Firma klare Vorteile: "Neben der exakten Darstellung der Prozesse ist für den Unternehmer das dynamische Verhalten der nachgebildeten Prozesse wichtig. Bei identischen Eingangsparametern kann das PACE-Simulationsmodell numerisch die gleichen Ergebnisse wie die Realität produzieren. Damit ist es möglich, Experimente zu fahren und das Verhalten der Geschäfts- und Fertigungsprozesse in extremen Situationen, beispielsweise starke änderung der Auftragsituation in einem Unternehmen, zu untersuchen. Auch Organisations-änderungen (Was wäre, wenn ...) können vor ihrer Realisierung in kostengünstiger Weise auf ihre Wirksamkeit hin untersucht werden". PACE macht somit die bisherigen 'Try and Error'-Verfahren überflüssig,
bei denen die Ressourcen für die Abläufe nach Ermessen festgelegt werden.
Mittels selbsterklärender Grafiken und Tabellen – teilweise animiert – kann
der Benutzer PACE-Modelle schon nach kurzer Einarbeitungszeit bedienen. Die PACE-Entwicklungsumgebung ist als Standalone-Lösung und als Komponente im Rahmen von Modell-Installationen erhältlich. Die Preise richten sich bei Projekten nach Art und Umfang, als Einzellösung kostet PACE ab 6.500 Euro zzgl. Umsatzsteuer. |
||