| IBE-PACE > English > IBE > Pressemitteilungen > 20055-02-02 | ||
Nützliche Simulationsfunktion für Systementwickler |
||
Glonn, 2. Februar 2005 In die neue Version der Simulations-Software
PACE aus der Software-Schmiede IBE haben die Entwickler Fuzzy-Technik
integriert. Diese Technik
liefert Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung, wenn Zusammenhänge
und Fakten in komplexen Produktionsabläufen nur vage bekannt
sind. Sowohl in der Regelungs- und Fahrzeugtechnik als auch in
der Robotik oder bei Konsumartikeln können Fuzzy-Methoden
eingesetzt werden. Auch in betriebswirtschaftlichen Bereichen und
bei der Mustererkennung gehört Fuzzy immer mehr zum wichtigen
Werkzeug eines Systementwicklers. Um technische oder kommerzielle
Systeme, in denen partiell Fuzzy-Technologie eingesetzt wird, geschlossen
modellieren und simulieren zu können,
haben die Entwickler von IBE grundlegende Bearbeitungsverfahren für
unscharfe Werte in PACE integriert. Der Vorteil von Simulationsmodellen
mit integrierter Fuzzy-Technik besteht darin, dass der Anwender auch
Abläufe im Vorhinein detailliert studieren und optimieren kann,
bei denen der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Eingabe- und
Ausgabegrößen nur vage bekannt ist. Dies bedeutet im Produktions-
und betriebswirtschaftlichen Ablauf immense Kosteneinsparungen, da
zum Beispiel optimale Einstellungen von Fertigungsanlagen schon zu
Beginn einer Produktion vorgenommen werden können. Die in PACE vorgesehenen Methoden zur Bearbeitung unscharfer Werte ermöglichen unter anderem die effiziente Entwicklung von beliebigen Fuzzy-Controllern. In PACE sind bereits Bearbeitungs-Methoden für gängige Controller – beispielsweise Mamdani und Sugeno – vorgesehen. Dr.-Ing.
Bernd Eichenauer, Geschäftsführer IBE erklärt: "Egal,
welcher Produktions-Prozess ansteht, mit PACE kann ein realitätsnahes Modell
erstellt werden, mit dem sich auch Experimente durchführen lassen, um das
Verständnis der Prozesszusammenhänge zu vertiefen, die Produktionsparameter
zu optimieren und damit die Kosten zu minimieren." |
||